Assistenzsysteme: Kostspielige Reparaturen

Sicherheit und Komfort durch enormen technischen Aufwand erkauft - immer mehr Assistenzsysteme sind heute in modernen Fahrzeugen verbaut

Ob Sicherheits- oder Komfortassistenten – im Fall eines Defekts sind die Werkstätten auf modernste Diagnose- und Instandsetzungstechnik angewiesen. Die Investition in diese Werkstatttechnik und die teilweise sehr aufwendigen Reparaturanweisungen der Hersteller treiben die Reparaturkosten schnell in unerwartete Höhen, die von den Werkstätten an die Fahrzeughalter weitergegeben werden.

Thema bei Reparaturkostenversicherungen im Fokus

Die GAV beobachtet diese Entwicklung bereits seit einigen Jahren sehr aufmerksam: Unabhängig von Fabrikat und Typ zeichnet sich ab, dass die Gruppe der Assistenzsysteme inzwischen ein separates Schadensegment im Bereich der Fahrzeug-Reparaturkostenversicherung darstellt.

Tarifkonzeption komplexer als früher

Diese Entwicklung wird zwangsläufig zu neuen Tarifen führen, die einzelne oder auch thematische Gruppen von Assistenzsystemen mit einschließen. „Die Beitragskalkulation für Add-ons oder für neue Tarife mit Einschluss dieser Baugruppe ist schwierig“, berichtet Andreas Roeder, Produktentwickler bei der GAV. „Viele, aber nicht alle Moduldefekte erfordern nach der Instandsetzung eine aufwändige Neukalibrierung der gesamten Fahrzeugelektronik. Einige, aber nicht alle Hersteller schreiben den gleichzeitigen Austausch abhängiger Module vor.“, ergänzt er die Komplexität der der Risikobewertung.

Mit neuen Tarifvarianten und Add-On-Deckungen ist bei der GAV noch in 2018 zu rechnen.

Über die GAV:

Die GAV Versicherungs-AG entwickelt und vertreibt seit über 40 Jahren Reparaturkostenversicherungen und Garantiesysteme für den Bereich Kraftfahrzeuge und andere technische Risiken. Seit Juni 2010 sind die DEVK Versicherungen mit Sitz in Köln zu 100 Prozent Anteilseigner der GAV. Die DEVK ist 130 Jahre alt und betreut inzwischen rund vier Millionen Kunden mit mehr als 14 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten. Nach der Anzahl der Verträge ist die DEVK Deutschlands drittgrößter Hausrat-, fünftgrößter Pkw- und sechstgrößter Haftpflichtversicherer.

Pressekontakt:

Andreas Roeder
Produktentwicklung | Vertrieb

      +49 2541 802-180
 
   +49 2541 802-199
      presse@gavag.de

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